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Lohnt sich Carsharing für mich? Jetzt Kostencheck machen!

Carsharing oder eigenes Auto? Womit bin ich günstiger unterwegs? Unser Carsharing-Rechner zeigt dir, was sich für dich lohnt. In nur wenigen Schritten erhältst du einen Überblick über deine Kosten.

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Welchen Zweck hat der Carsharing-Rechner?

Der Carsharing-Rechner soll dir eine einfache und transparente Orientierung geben, ob Carsharing in deiner persönlichen Situation eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative zum eigenen Auto sein kann.

Dafür vergleicht der Rechner die voraussichtlichen Kosten von Carsharing mit den Kosten eines privaten Pkw. Er berücksichtigt dabei sowohl deine eigenen Angaben – zum Beispiel Jahreskilometer, Fahrzeuggröße oder Antriebsart – als auch hinterlegte Standardwerte für typische Kostenpositionen.

Ziel ist nicht, eine verbindliche Einzelbewertung zu liefern, sondern die wichtigsten Kosten sichtbar und vergleichbar zu machen. So kannst du besser einschätzen, ob sich Carsharing für dich lohnt, ab welcher Nutzung ein eigenes Auto günstiger sein könnte und welche Faktoren das Ergebnis besonders beeinflussen.

Wie funktioniert der Carsharing-Rechner?

Der Rechner vergleicht die voraussichtlichen Kosten von Carsharing mit den Kosten eines privaten Pkw. Du kannst entweder prüfen, ob sich Carsharing im Vergleich zu deinem bereits vorhandenen Auto lohnt oder ob Carsharing eine günstigere Alternative zur Anschaffung eines eigenen Autos sein kann.

Muss ich alle Kostenarten selbst kennen?

Nein, denn der Rechner arbeitet mit hinterlegten Standardwerten, damit du schnell ein erstes Ergebnis erhältst. Diese Werte sollen eine fundierte Orientierung geben. Wer es genauer wissen möchte, kann die Annahmen über „Mehr Details anpassen“ einsehen und individuell verändern.

Für wen ist der Rechner gedacht?

Der Rechner richtet sich vor allem an Bürgerinnen und Bürger, die wissen möchten, ob Carsharing oder ein eigenes Auto für ihre persönliche Nutzung wirtschaftlich sinnvoller ist. Er ist besonders geeignet für Menschen, die ihre Mobilitätskosten besser verstehen, den eigenen Pkw hinterfragen oder Carsharing als Alternative prüfen möchten.

Wie wird der Wertverlust beim Pkw berechnet?

Der Wertverlust beschreibt, wie viel ein Pkw während der gewählten Nutzungsdauer an Wert verliert. Im Rechner wird er berechnet, indem vom heutigen Fahrzeugwert beziehungsweise vom Kaufpreis der voraussichtliche Verkaufspreis am Ende der Haltedauer abgezogen wird. Dieser Betrag wird anschließend auf die gewählte Haltedauer verteilt. So wird sichtbar, welche jährlichen beziehungsweise monatlichen Kosten durch den Wertverlust entstehen.

Beispiel: Kostet ein Auto heute 30.000 Euro und wird nach 6 Jahren voraussichtlich noch für 12.000 Euro verkauft, beträgt der gesamte Wertverlust 18.000 Euro. Auf 6 Jahre verteilt entspricht das 3.000 Euro pro Jahr beziehungsweise 250 Euro pro Monat.

Warum unterscheidet der Rechner zwischen Alltagsfahrten, Tagesfahrten und Urlaubsfahrten?

Carsharing-Kosten hängen nicht nur von der Kilometerzahl ab, sondern auch von der Art der Nutzung. Eine kurze Fahrt zum Einkaufen wird anders abgerechnet als ein Tagesausflug oder eine mehrtägige Urlaubsfahrt. Deshalb unterscheidet der Rechner verschiedene Fahrtarten, damit das Ergebnis realistischer und die Aussagekraft verbessert wird.

Welche Carsharing-Anbieter oder Tarife liegen der Berechnung zugrunde?

Dem Rechner liegen keine konkreten Tarife einzelner Carsharing-Anbieter zugrunde. Er ist nicht direkt mit aktuellen Anbieterpreisen oder Tarifdatenbanken verknüpft, sondern arbeitet mit hinterlegten Standardwerten für typische Carsharing-Kosten. Diese Werte dienen als Orientierung und ermöglichen eine schnelle erste Einschätzung. Da sich Tarife je nach Anbieter, Fahrzeugklasse, Stadt, Buchungsdauer und Nutzungsart unterscheiden können, kann das tatsächliche Ergebnis im Einzelfall abweichen.

Beim Free-Floating-Carsharing werden keine Paketpreise oder Sondertarife berücksichtigt. Viele Anbieter arbeiten mit unterschiedlichen Minutenpreisen, Tagespaketen, Kilometerregelungen, Freikilometern oder Aktionspreisen. Diese Kostenstrukturen sind sehr komplex und lassen sich kaum allgemein abbilden. Für eine grobe und transparente Kostenschätzung ist das aber nicht zwingend erforderlich.

Wenn du mit bestimmten Tarifen rechnen möchtest, kannst du die hinterlegten Werte über „Kosten personalisieren“ einsehen und individuell verändern. So lässt sich der Rechner an die Preise deines bevorzugten oder verfügbaren Carsharing-Anbieters anpassen.

Bitte beachte: Mehrtages- und Urlaubsfahrten werden im Rechner ausschließlich mit stationsbasierten Carsharing-Tarifen berechnet. Free-Floating-Carsharing wird vor allem für kurze, spontane Alltagsfahrten berücksichtigt.

Werden Mehrtages- und Urlaubsfahrten auch mit Free-Floating-Carsharing berechnet?

Nein. Für Mehrtages- und Urlaubsfahrten berücksichtigt der Rechner nur stationsbasierte Carsharing-Tarife. Der Grund ist, dass längere Fahrten in der Praxis meist besser planbar sind und häufig mit stationsbasierten Angeboten durchgeführt werden.

Free-Floating-Carsharing wird im Rechner vor allem für kurze und spontane Alltagsfahrten berücksichtigt. Bei längeren Buchungen sind die Tarifstrukturen im Free-Floating-Bereich oft sehr unterschiedlich und durch Paketpreise, Tagesoptionen, Freikilometer oder Sondertarife schwer allgemein abzubilden.

Für eine transparente und gut nachvollziehbare Kostenschätzung werden Mehrtages- und Urlaubsfahrten deshalb über stationsbasierte Carsharing-Tarife berechnet.

Berücksichtigt der Rechner auch nicht-monetäre Aspekte?

Der Rechner konzentriert sich auf den finanziellen Vergleich zwischen Carsharing und privatem Pkw. Nicht-monetäre Aspekte werden daher nicht direkt in Euro bewertet.

Trotzdem können sie für die persönliche Entscheidung sehr wichtig sein. Dazu gehören zum Beispiel Verfügbarkeit von Carsharing-Fahrzeugen, Entfernung zur nächsten Station, Flexibilität im Alltag, Komfort, Parkplatzsituation, Umweltaspekte oder die Frage, ob ein eigenes Auto jederzeit direkt vor der Tür stehen soll.

Das Ergebnis des Rechners sollte deshalb als finanzielle Orientierung verstanden werden. Ob Carsharing im Alltag wirklich gut passt, hängt zusätzlich von deinen persönlichen Bedürfnissen, deinen Wegen und dem verfügbaren Angebot vor Ort ab.

Ist das Ergebnis ein verbindliches Angebot?

Nein. Das Ergebnis des Carsharing-Rechners ist kein verbindliches Angebot, sondern eine unverbindliche Orientierungshilfe. Der Rechner zeigt auf Basis deiner Angaben und hinterlegter Annahmen, wie sich die Kosten von Carsharing im Vergleich zu einem eigenen Auto einschätzen lassen. Er dient damit als einfache und transparente Entscheidungshilfe, ersetzt aber weder ein verbindliches Tarifangebot noch eine individuelle Fahrzeugbewertung.

Warum ist das Ergebnis nur eine Schätzung?

Das Ergebnis ist eine Schätzung, weil der Carsharing-Rechner mit deinen eigenen Angaben und mit hinterlegten Standardwerten arbeitet. Die tatsächlichen Kosten eines privaten Pkw können je nach Fahrzeug stark variieren – zum Beispiel abhängig von Alter, Zustand, Kilometerstand, Verbrauch, Versicherung, Wartung oder Reparaturen. 

Auch die Carsharing-Kosten hängen vom individuellen Nutzungsprofil ab. Entscheidend sind unter anderem die gewählte Fahrzeugklasse, die Anzahl und Länge der Fahrten, die Nutzung von stationsbasiertem oder Free-Floating-Carsharing sowie die konkreten Tarife der Anbieter.

Der Rechner liefert deshalb keine verbindliche Einzelbewertung, sondern eine einfache, schnelle und transparente Orientierungshilfe. Er zeigt, welche Kosten ungefähr entstehen können und ab wann Carsharing im Vergleich zum eigenen Auto finanziell interessant sein kann.

Was zeigt das Schaubild „Kosten nach Jahreslaufleistung“?

Das Schaubild zeigt, wie sich die Kosten von Carsharing und privatem Pkw bei unterschiedlichen Jahreskilometern entwickeln. So erkennst du, bis zu welcher Laufleistung Carsharing voraussichtlich günstiger ist und ab wann ein eigenes Auto finanziell im Vorteil sein kann.

Die Jahreslaufleistung ist dabei ein wichtiger Faktor: Sowohl die Kosten eines privaten Pkw als auch die Carsharing-Kosten verändern sich mit steigender Nutzung. Bei niedriger Jahreslaufleistung ist Carsharing häufig besonders vorteilhaft. Mit zunehmender Jahreslaufleistung kann sich der finanzielle Vorteil hingegen zugunsten des privaten Pkw verschieben.

Passe die Details an, wenn du deine echten Kosten kennst

Über „Kosten personalisieren“ kannst du die hinterlegten Annahmen verändern. Das lohnt sich besonders, wenn du deine tatsächlichen Kosten kennst, zum Beispiel deine Versicherung, Steuern oder deinen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch.

Prüfe den Anteil von stationsbasiertem und Free-Floating-Carsharing

Nicht jede Fahrt passt gleich gut zu jedem Carsharing-Modell. Stationsbasiertes Carsharing eignet sich besonders für planbare Fahrten, Tagesausflüge, Wochenendfahrten oder längere Buchungen. Free-Floating-Carsharing ist dagegen vor allem für spontane und eher kurze Alltagsfahrten praktisch.

Im Rechner kannst du deshalb einstellen, wie sich deine Nutzung auf stationsbasiertes Carsharing und Free-Floating verteilt. So wird berücksichtigt, ob du überwiegend planbare Fahrten mit festen Stationen nutzt oder eher flexibel und spontan im Stadtgebiet unterwegs bist.

Wenn bei dir ein Modell nicht verfügbar ist oder du es nicht nutzen möchtest, kannst du den entsprechenden Anteil auf 0 Prozent setzen. Beachte aber: Tages-, Wochenend- und Urlaubsfahrten werden im Rechner grundsätzlich über stationsbasierte Tarife berechnet.

Bei mir gibt es nur einen Carsharing-Anbieter: wie kann ich das in der Kalkulation berücksichtigen?

Auch dann kannst du den Rechner nutzen. Entscheidend ist, welche Art von Carsharing der Anbieter in deiner Stadt anbietet.

Gibt es bei dir nur stationsbasiertes Carsharing, setze den Anteil für stationsbasiertes Carsharing auf 100 Prozent. Der Free-Floating-Anteil liegt dann bei 0 Prozent. Die Kalkulationsparameter für Free-Floating sind in diesem Fall nicht relevant.

Gibt es bei dir nur Free-Floating-Carsharing, setze den Free-Floating-Anteil auf 100 Prozent. Wichtig ist dann: Trage die Tages- und Wochentarife deines Free-Floating-Anbieters zusätzlich in die entsprechenden Felder des stationsbasierten Carsharings ein.

Der Hintergrund: Der Rechner geht standardmäßig davon aus, dass Tages-, Wochenend- und Urlaubsfahrten über stationsbasiertes Carsharing berechnet werden. Diese Fahrten sind meist länger, besser planbar und werden deshalb im Modell nicht über die normalen Free-Floating-Minuten- oder Kilometertarife abgebildet. Wenn du auch längere Fahrten mit einem Free-Floating-Anbieter machen würdest, kannst du dessen Tages- oder Wochentarife über die Felder des stationsbasierten Carsharings berücksichtigen.

Schätze Mehrtages- und Urlaubsfahrten realistisch ein

Längere Fahrten haben beim Carsharing oft einen großen Einfluss auf das Ergebnis. Wenn du regelmäßig mit dem Auto in den Urlaub fährst, solltest du Anzahl, Länge und Dauer dieser Fahrten möglichst realistisch eintragen.

Berücksichtige den ÖPNV

Viele Wege werden nicht zwangsläufig mit dem Auto zurückgelegt – besonders dann, wenn kein eigenes Fahrzeug mehr direkt vor der Tür steht. Gerade kurze Alltagswege lassen sich häufig gut mit Bus, Bahn, Fahrrad, Lastenrad, Mietrad oder anderen Mobilitätsangeboten erledigen.

Der Carsharing-Rechner kann deshalb berücksichtigen, dass ein Teil der bisherigen Autofahrten künftig nicht mit einem Carsharing-Fahrzeug, sondern mit dem ÖPNV oder anderen Mobilitätsangeboten zurückgelegt wird.

Wenn du das Deutschlandticket nutzt, andere ÖPNV-Tarife eintragen möchtest oder ein Budget für alternative Mobilität berücksichtigst, kannst du diese Kosten im Rechner erfassen. Anschließend kannst du über den Schieberegler festlegen, wie viele deiner Alltagsfahrten durch ÖPNV oder andere Mobilitätsangebote ersetzt werden.

Diese Angabe reduziert die im Rechner angesetzten Carsharing-Alltagsfahrten entsprechend. Tagesfahrten, Wochenendfahrten und Urlaubsfahrten bleiben davon unberührt, da sie in der Regel anders geplant werden und häufig andere Anforderungen an Strecke, Dauer, Gepäck oder Fahrzeuggröße haben.